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WaffenPro · DAS GROSSE NACHSCHLAGEWERK

Das grosse Waffen-Lexikon
von A bis Z

Das umfassende Fachlexikon rund um Waffen, Munition, Kaliber, Zieloptik, Wiederladen, Jagd, Sportschießen und Waffenrecht – klar erklärt und mit den passenden Produktkategorien im WaffenPro-Shop verknüpft.

507 Begriffe · 23 Buchstaben

Von Abkommen bis Zylinderverschluss: In diesem Lexikon erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um Lang- und Kurzwaffen, Munition und Kaliber, Zieloptik, Wiederladen, die Jägersprache und das deutsche Waffenrecht. Ob Jäger, Sportschütze, Wiederlader oder Einsteiger – hier finden Sie kurze, präzise Definitionen zum schnellen Nachschlagen und passende Produkte gleich dazu.

Nutzen Sie die A-bis-Z-Navigation, um direkt zum gesuchten Buchstaben zu springen. Rechtliche Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung – maßgeblich ist stets das aktuelle Waffengesetz (WaffG) in seiner geltenden Fassung.

A37 Begriffe

Abkommen

Das Zielbild im Moment des Schussauslösens.

Siehe auchHaltepunkt · Anschlag

Abschussplan

Behördlich festgelegte Vorgabe, wie viel Wild einer Art zu erlegen ist.

Siehe auchHege · Schonzeit

Absehen

Die Zielmarke im Zielfernrohr, umgangssprachlich Fadenkreuz. Verbreitete Typen sind Absehen 4, Duplex und Mil-Dot. Je nach Lage in erster (FFP) oder zweiter Bildebene (SFP) ändert sich die Absehengröße mit der Vergrößerung.

Absehenschnellverstellung (ASV)

Verstelltürme am Zielfernrohr zur schnellen, reproduzierbaren Korrektur auf verschiedene Entfernungen.

Abwerfen

Das jährliche Abstoßen des Geweihs beim Rotwild.

Siehe auchGeweih · Rosenstock

Abzug

Bauteil zum Auslösen des Schusses. Man unterscheidet Direktabzug, Stecher und Matchabzug. Das Abzugsgewicht ist die Kraft, die zum Auslösen nötig ist.

Abzugsbügel

Bügel, der den Abzug vor unbeabsichtigtem Auslösen schützt.

Siehe auchAbzug

Alttier

Ein weibliches, führendes Stück Rotwild.

Siehe auchKahlwild · Schmaltier

Angel

Der in den Griff reichende Fortsatz der Klinge; eine durchgehende Angel gilt als besonders stabil.

Anlage 2 WaffG

Anhang des Waffengesetzes, der verbotene, erlaubnispflichtige und erlaubnisfreie Waffen auflistet.

Anschlag

Die Körperhaltung beim Schießen – stehend, kniend, sitzend oder liegend. Ein stabiler Anschlag ist entscheidend für Präzision.

Siehe auchPräzision · Zweibein

Anschlagsart

Die Schießhaltung: stehend, kniend, sitzend oder liegend.

Siehe auchAnschlag

Anschlagschaft

Nachrüstbarer Schaft, unter anderem für bestimmte Kurzwaffen und Systeme. Der Anbau ist waffenrechtlich relevant.

Anschuss

Die Stelle, an der das Wild beim Schuss stand; Ausgangspunkt der Nachsuche.

Ansetztiefe

Die Tiefe, mit der das Geschoss in die Hülse gesetzt wird; beeinflusst Druck und Präzision.

Ansitzjagd

Jagdart, bei der der Jäger an einem festen Platz wie Hochsitz oder Kanzel auf Wild wartet.

Ansitzsack

Sitzsack oder Ansitzkissen für langes, ruhiges Warten auf dem Ansitz.

Siehe auchAnsitzjagd

Ansprechen

Jägersprachlich das Beurteilen von Wild nach Art, Alter, Geschlecht und Zustand vor dem Schuss.

Anwechseln

Das Herannahen des Wilds an den Schützen.

Siehe auchWechsel

Anzeigepflicht

Die Pflicht, waffenrechtlich relevante Änderungen wie Erwerb, Verlust oder Umzug der Behörde zu melden.

Apportieren

Das Bringen von erlegtem Wild durch den Jagdhund.

Äser

Jägersprachlich das Maul des Schalenwilds.

Siehe auchSchalenwild

Äsung

Die Nahrung des Wilds bzw. der Vorgang der Nahrungsaufnahme.

Siehe auchÄser · Kirrung

Aufbewahrung (waffenrechtlich)

Gesetzliche Pflicht, Waffen und Munition in zertifizierten Sicherheitsbehältnissen zu verwahren. Maßgeblich ist die Norm EN 1143-1. Verstöße können die Zuverlässigkeit infrage stellen.

Aufbewahrungskontrolle

Behördliche Prüfung der vorschriftsmäßigen Waffenaufbewahrung, meist nach Ankündigung.

Aufbrechen

Das fachgerechte Ausweiden des erlegten Wildes.

Aufbrechmesser

Speziell zum Aufbrechen des Wilds geformtes Messer.

Aufkippmontage

Montage, bei der das Zielfernrohr nach oben abgekippt werden kann.

Auflagesack

Sandsack oder Auflagekissen zur Stabilisierung der Waffe beim Präzisionsschießen.

Siehe auchBenchrest · Zweibein

Auftreffenergie

Die im Ziel verbleibende Bewegungsenergie des Geschosses, in Joule.

Augenabstand

Der Abstand zwischen Auge und Okular, bei dem das volle Sehfeld sichtbar ist (Eye Relief).

Aus der Decke schlagen

Das Abziehen der Decke bzw. Schwarte beim Zerwirken.

Ausschuss

Die Austrittsstelle des Geschosses am Wildkörper.

Austrittspupille

Durchmesser des Lichtbündels am Okular einer Optik (Objektiv geteilt durch Vergrößerung). Je größer, desto heller das Bild bei Dämmerung.

Auswerfer

Bauteil, das die leere Hülse aus der Waffe wirft, oft im Zusammenspiel mit dem Auszieher.

Siehe auchHülse · Auszieher

Auszieher

Kralle am Verschluss, die die Hülse aus dem Patronenlager zieht.

Siehe auchAuswerfer · Verschluss

Automatik

Sammelbegriff für Selbstladeprinzipien. Halbautomatisch bedeutet ein Schuss je Abzugsbetätigung, vollautomatisches Dauerfeuer ist für Privatpersonen in Deutschland grundsätzlich verboten.

Siehe auchHalbautomat
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B32 Begriffe

Bache

Weibliches, meist führendes Schwarzwild.

Siehe auchSchwarzwild · Rotte

Balg

Jägersprachlich die Haut von Fuchs, Hase und anderem Haarwild.

Siehe auchDecke · Fuchs

Ballistik

Die Lehre von der Geschossbewegung, gegliedert in Innen-, Abgangs-, Außen- und Zielballistik.

Ballistischer Koeffizient (BC)

Kennzahl für das Flugverhalten eines Geschosses. Ein hoher BC bedeutet geringere Geschwindigkeitsverluste.

Balz

Die Paarungszeit und das Balzverhalten des Federwilds.

Siehe auchFederwild

Bast

Die durchblutete Haut, die das wachsende Geweih überzieht.

Siehe auchFegen · Geweih

Bau

Die unterirdische Wohnröhre von Fuchs und Dachs.

Siehe auchFuchs · Dachs · Röhre

Bedürfnis (waffenrechtlich)

Grundvoraussetzung für den Erwerb erlaubnispflichtiger Waffen. Anerkannt werden unter anderem Jäger, Sportschützen und Sammler.

Bedürfnisprüfung

Die behördliche Prüfung, ob ein anerkanntes Bedürfnis für den Waffenerwerb vorliegt.

Benchrest

Höchstpräzisionsdisziplin vom aufgelegten Gewehr.

Siehe auchPräzision · Auflagesack

Berdan-Zündung

Zündsystem mit Amboss im Hülsenboden und mehreren Zündkanälen; schwerer wiederladbar.

Siehe auchZündhütchen

Beschuss

Gesetzlich vorgeschriebene Prüfung von Waffen und Läufen auf Sicherheit. Das Beschusszeichen bestätigt die bestandene Prüfung durch ein Beschussamt.

Siehe auchCIP · Gasdruck

Besitz

Die tatsächliche Verfügungsgewalt über eine Waffe. Er erfordert eine Besitzerlaubnis, etwa die Waffenbesitzkarte.

Bestätigen

Das Feststellen, dass sich Wild in einem bestimmten Bereich befindet.

Siehe auchEinstand

Blattschuss

Schuss auf den Bereich hinter dem Blatt (Schulter), um Herz und Lunge zu treffen.

Siehe auchKammerschuss

Blattzeit

Die Paarungszeit (Brunft) des Rehwilds, in der Böcke auf das Fiepen der Ricke reagieren.

Siehe auchFiepen · Rehbock

Bleifreie Munition

Geschosse ohne Blei, meist aus Kupfer. In mehreren Bundesländern und Revieren für die Jagd vorgeschrieben.

Blockiersystem

Technische Sperre, die eine Erbwaffe schießunfähig macht und so den erleichterten Besitz ermöglicht.

Siehe auchErbwaffe

Blockmontage

Feste Zielfernrohrmontage aus zwei Blöcken.

Blockverschluss

Verschluss mit senkrecht bewegtem Verschlussblock (Fallblock).

Siehe auchEinzellader

Blume

Jägersprachlich der kurze Schwanz von Hase und Kaninchen.

Siehe auchHase · Wedel

Bockbüchsflinte (BBF)

Kombinierte Waffe mit übereinanderliegendem Büchsen- und Flintenlauf, für Kugel und Schrot.

Bockdoppelflinte (BDF)

Flinte mit zwei übereinanderliegenden Schrotläufen.

Boxer-Zündung

Zündsystem mit zentralem Amboss im Zündhütchen und einem Zündkanal; gut wiederladbar.

Bracke

Laut jagender Hund, der Wild auf der Spur verfolgt.

Siehe auchSpurlaut · Stöberhund

Branten

Jägersprachlich die Pranken von Dachs und Bär.

Siehe auchDachs

Bruch

Abgebrochene Zweige als jagdliche Verständigungszeichen.

Brunft

Die Paarungszeit des Rot-, Dam- und Gamswilds, begleitet vom Röhren der Hirsche.

Siehe auchRöhren · Blattzeit

Brünierung

Oberflächenveredelung von Stahlteilen durch eine schwarze Oxidschicht als Korrosionsschutz.

Siehe auchWaffenpflege

Büchse

Langwaffe mit gezogenem Lauf zum Verschießen von Einzelgeschossen (Kugel).

Büchsenlicht

Die für einen sicheren Kugelschuss ausreichende Tageslichthelligkeit.

Siehe auchAnsitzjagd

Bull-Barrel

Verstärkter, dickwandiger Lauf für gleichmäßige Erwärmung und mehr Präzision.

Siehe auchMatchlauf · Präzision
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C3 Begriffe

Choke (Würgebohrung)

Verengung am Flintenlaufende, die die Schrotgarbe bündelt und die Streuung steuert – von Zylinder bis Voll-Choke.

CIP

Commission Internationale Permanente – internationale Organisation, die Maße und zulässige Drücke für zivile Waffen und Munition festlegt.

Siehe auchBeschuss · Gasdruck

Crimp

Das Verpressen der Hülsenmündung um das Geschoss, gegen Verrutschen.

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D17 Begriffe

Dachs

Nachtaktives Raubwild, das in Bauen lebt.

Siehe auchBau · Raubwild

Damaststahl

Aus mehreren Lagen geschmiedeter Stahl mit sichtbarer Musterung.

Dämmerungszahl

Kennzahl für die Leistung einer Optik bei schlechtem Licht, berechnet aus Vergrößerung und Objektivdurchmesser.

Damwild

Mittelgroße Hirschart mit Schaufelgeweih. Männlich Damhirsch, weiblich Damtier.

Siehe auchSchaufler

Decke

Jägersprachlich die Haut von Rot- und Rehwild.

Siehe auchSchwarte · Balg

Defence-Munition

Für die Selbstverteidigung ausgelegte Munition mit Deformationswirkung.

Deformationsgeschoss

Geschoss, das sich im Ziel kontrolliert aufpilzt und Energie abgibt, ohne stark zu zerlegen.

Siehe auchTeilmantelgeschoss · ZerlegegeschossIm Shop: Büchsenmunition

Detektionsreichweite

Die Entfernung, auf der ein Wärmebildgerät ein Objekt als Wärmequelle erkennt.

Dezibel (dB)

Maßeinheit für den Schalldruckpegel. Relevant bei Mündungsknall, Schalldämpfern und Gehörschutz.

Diopter

Lochvisierung mit Lochkimme und Ringkorn, vor allem im Präzisions- und Sportschießen.

Siehe auchVisierung

Direktabzug

Abzug ohne Vorspann-Mechanik, der direkt beim Erreichen des Abzugsgewichts auslöst.

Siehe auchAbzug · Stecher

Disziplin

Eine einzelne, im Regelwerk definierte Wettkampfart des Schießsports.

Siehe auchSportordnung · IPSC

Doppelbüchse

Langwaffe mit zwei Büchsenläufen für einen schnellen zweiten Schuss.

Doublette

Zwei kurz nacheinander abgegebene Schüsse bzw. zwei gleichzeitig geworfene Wurfscheiben.

Siehe auchWurfscheibe

Drall (Dralllänge)

Die Verdrehung der Züge im Lauf, die dem Geschoss eine stabilisierende Rotation gibt. Die Dralllänge gibt die Strecke für eine volle Umdrehung an, etwa 1:9 Zoll.

Drallrichtung

Die Richtung, in die die Züge das Geschoss drehen (Rechts- oder Linksdrall).

Drückjagd

Bewegungsjagd, bei der Wild den Schützen zugetrieben wird. Sie erfordert schnelle, übersichtliche Optik.

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E18 Begriffe

Einschießen

Das Justieren der Visierung, sodass Treffpunkt und Haltepunkt auf einer Entfernung übereinstimmen.

Einschuss

Die Eintrittsstelle des Geschosses am Wildkörper.

Siehe auchAusschuss

Einstand

Der Ruhe- und Deckungsbereich des Wilds.

Siehe auchWechsel · Kessel

Einstecklauf

In einen vorhandenen Lauf eingesetzter Lauf kleineren Kalibers, oft für günstiges Training.

Einzellader

Waffe ohne Magazin, die nach jedem Schuss von Hand neu geladen werden muss.

Siehe auchMagazin

EN 1143-1

Europäische Norm für Sicherheitsschränke. Die Widerstandsgrade (z. B. Grad 0, Grad I) bestimmen die zulässige Aufbewahrung von Waffen.

Ende

Eine Geweihspitze; die Anzahl bestimmt die Ansprache (z. B. Zwölfender).

Siehe auchSprosse · Stange

Entfernungsmesser

Gerät oder Zielfernrohr-Funktion zur Messung der Zielentfernung per Laser.

Entgraten

Das Nacharbeiten der Hülsenmündung nach dem Trimmen.

Erbwaffe

Geerbte Waffe. Der Besitz erfordert einen Eintrag, oft mit Blockiersystem statt Bedürfnisnachweis.

Erdhund

Bau tauglicher Hund (z. B. Dackel, Terrier) für die Baujagd.

Siehe auchBau · Dachs

Erlaubnispflichtige Waffe

Waffe, deren Erwerb und Besitz einer behördlichen Erlaubnis bedarf.

Erlegen

Das waidgerechte Töten des Wilds.

Siehe auchFangschuss · Strecke

Erlegerbruch

Der Bruch (Zweig), den der erfolgreiche Schütze als Ehrenzeichen erhält.

Siehe auchBruch · Strecke

Erste Bildebene (FFP)

Absehen in der ersten Bildebene: es skaliert mit der Vergrößerung, die Maßverhältnisse bleiben konstant.

Erwerb

Das Erlangen der tatsächlichen Gewalt über eine Waffe; erfordert eine Erlaubnis.

Erwerbsberechtigung

Die waffenrechtliche Erlaubnis, eine Waffe oder Munition zu erwerben und zu besitzen.

Exerzierpatrone

Übungspatrone ohne Zündsatz und Ladung zum Üben von Lade- und Handhabungsabläufen.

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F23 Begriffe

Fährte

Die Spur des Schalenwilds, gebildet aus den Trittsiegeln.

Siehe auchTrittsiegel · Spur

Fänge

Die Krallen von Greifvögeln.

Siehe auchFederwild

Fangschuss

Gezielter Schuss, um bereits angeschossenes oder verletztes Wild sicher zu töten.

Fangschusswaffe

Kurzwaffe, die dem Jäger zur Abgabe des Fangschusses dient.

Fasan

Bekanntes Federwild der Feldflur.

Siehe auchFederwild · Geläuf

Faustfeuerwaffe

Kurzwaffe, die mit einer Hand geführt werden kann, also Pistole oder Revolver.

Federwild

Sammelbegriff für alles gefiederte Wild.

Siehe auchHaarwild

Fegen

Das Abstreifen des Bastes durch Reiben an Bäumen und Sträuchern.

Siehe auchBast · Verfegen

Feld und Züge

Die erhabenen Stege (Felder) und spiralförmigen Vertiefungen (Züge) im gezogenen Lauf. Sie erzeugen den Drall.

Fernglas

Zweiäugiges Beobachtungsgerät, etwa 8×42, für Jagd und Naturbeobachtung.

Feststehendes Messer

Messer mit fixer Klinge ohne Klappmechanismus, robust für die Jagd.

Fiepen

Der feine Lockruf des Rehwilds, jagdlich nachgeahmt.

Siehe auchBlattzeit · Rehwild

Flaschenhalshülse

Hülse mit verjüngtem Hals, typisch für Büchsenkaliber.

Siehe auchHülse

Flinte

Langwaffe mit glattem Lauf, meist für Schrot, aber auch für Flintenlaufgeschosse geeignet.

Flintenlaufgeschoss (FLG)

Einzelgeschoss für glatte Läufe, etwa als Brenneke- oder Sabot-Geschoss.

Flügelsicherung

Am Kammerstängelende sitzende Sicherung vieler Repetierbüchsen.

Siehe auchSicherung · Kammer

Fortbestand des Bedürfnisses

Die regelmäßige Prüfung, ob das Bedürfnis für den Waffenbesitz noch besteht.

Freie Pistole

Olympische KK-Disziplin mit der Präzisionspistole auf 50 Meter.

Freie Waffen

Waffen, die ab 18 Jahren ohne besondere Erlaubnis erworben werden dürfen, etwa bestimmte Luftdruck- und Schreckschusswaffen mit Zulassung.

Freischwingender Lauf

Lauf ohne Kontakt zum Vorderschaft, für gleichmäßige Schwingung und bessere Präzision.

Siehe auchPräzision · Lauf

Frischling

Jungtier des Schwarzwilds im ersten Lebensjahr.

Fuchs

Häufigstes Raubwild, jägersprachlich auch Reineke; männlich Rüde, weiblich Fähe.

Siehe auchRaubwild · Lunte

Führen

Das Ausüben der tatsächlichen Gewalt über eine Waffe außerhalb der eigenen Räume oder des befriedeten Besitztums. Es erfordert in der Regel einen Waffenschein.

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G24 Begriffe

Gamswild

In den Alpen heimisches Bergwild mit Krucken.

Siehe auchKrucke · Steinwild

Gasdruck

Der beim Abbrand der Treibladung im Patronenlager entstehende Druck, von der CIP begrenzt.

Siehe auchTreibladung · CIP

Gasdrucklader

Selbstladeprinzip, bei dem abgezweigte Pulvergase den Verschluss betätigen.

Gebrech

Jägersprachlich der Rüssel bzw. das Maul des Schwarzwilds.

Siehe auchSchwarzwild

GEE

Günstigste Einschießentfernung. Einschießentfernung, bei der die Geschossbahn innerhalb eines definierten Streifens ohne Haltepunktkorrektur bleibt.

Gehörn

Beim Rehbock die Bezeichnung für sein Geweih.

Siehe auchRehbock · Geweih

Gehörschutz

Schutz gegen den Mündungsknall, passiv als Kapsel oder Stöpsel oder aktiv als elektronischer Schutz.

Geläuf

Die Spur des Federwilds am Boden.

Siehe auchFederwild · Ständer

Gelbe WBK

Waffenbesitzkarte für Sportschützen. Sie erlaubt den erleichterten Erwerb bestimmter Einzellader- und mehrschüssiger Langwaffen ohne vorherigen Einzeleintrag.

Geschoss

Der Projektilteil der Patrone, der den Lauf verlässt. Bauarten sind unter anderem Vollmantel, Teilmantel, Hohlspitze und Zerlegegeschoss.

Geschossabfall

Das durch die Schwerkraft bedingte Absinken der Geschossbahn mit zunehmender Entfernung.

Siehe auchBallistik · Haltepunkt

Geschossbahn

Der Flugweg des Geschosses vom Lauf bis zum Ziel, gekrümmt durch die Schwerkraft.

Geschosskern

Der innere, meist bleierne oder kupferne Kern eines Geschosses.

Geschossmantel

Metallmantel (meist Tombak) um den Bleikern eines Geschosses.

Siehe auchTombak · Geschosskern

Gewaff

Die Hauer (Eckzähne) des Keilers.

Siehe auchKeiler · Haderer

Geweih

Der jährlich neu gebildete Kopfschmuck von Rot-, Dam- und Rehwild-Verwandten (knöchern).

Siehe auchGehörn · Stange · Rosenstock

Grain (gr)

Angloamerikanische Masseeinheit für Geschoss- und Pulvergewicht. Ein Grain entspricht rund 0,0648 Gramm.

Siehe auchGeschoss

Grandeln

Die Eckzähne im Oberkiefer des Rotwilds, begehrte Trophäe.

Siehe auchRotwild · Trophäe

Griffschalen

Die seitlichen Griffauflagen eines Messers, aus Holz, Horn oder Kunststoff.

Griffstück

Der Rahmen bzw. Grundkörper einer Kurzwaffe, der Griff, Abzug und Bedienelemente trägt.

Siehe auchPistole · Pistolengriff

Großkaliber

Sammelbegriff für leistungsstärkere Zentralfeuerkaliber.

Grundkontingent

Anzahl an Waffen, die ein Sportschütze ohne besondere Zusatzbegründung erwerben kann.

Grüne WBK

Standard-Waffenbesitzkarte, in der jede erlaubnispflichtige Waffe nach Bedürfnisprüfung einzeln voreingetragen wird.

Gürtelhülse

Magnumhülse mit verstärktem Gürtel oberhalb des Bodens.

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H18 Begriffe

Haarwild

Sammelbegriff für alles behaarte Wild.

Siehe auchFederwild

Haderer

Die unteren, scharfen Hauer des Keilers.

Siehe auchGewaff · Keiler

Halbautomat

Selbstladewaffe, die nach jedem Schuss automatisch nachlädt, aber nur einen Schuss je Abzugsbetätigung abgibt.

Halbrandhülse

Hülse mit leicht überstehendem Rand und zusätzlicher Ausziehrille.

Siehe auchRandhülse

Haltepunkt

Der anvisierte Punkt am Ziel unter Berücksichtigung von Geschossabfall und Entfernung.

Siehe auchGEE · Absehen · Geschossabfall

Handspannung

Repetiersystem, bei dem der Schlagmechanismus erst manuell gespannt wird; erhöhte Sicherheit.

Siehe auchSicherung

Hase

Feldhase, klassisches Niederwild; Jungtier Junghase.

Siehe auchSasse · Niederwild

Haupt

Jägersprachlich der Kopf des Schalenwilds.

Siehe auchTräger

Hege

Die Pflege und der Schutz des Wildbestands durch den Jäger.

Hinterschaft

Der hintere Teil des Schaftes mit Schaftkappe und Backe.

Siehe auchSchaft · Schaftkappe

Hirsch

Männliches Rotwild, das ein Geweih trägt.

Siehe auchRotwild · Geweih

Hochsitz

Erhöhter Ansitz für die Jagd, auch Kanzel genannt. Er bietet Überblick und einen sicheren Kugelfang im Boden.

Hochwild

Jagdlich das dem hohen Jagdrecht zugeordnete Wild wie Rotwild, Auerwild und Adler.

Siehe auchNiederwild

Höhenverstellung

Turm am Zielfernrohr zur Korrektur der Treffpunktlage in der Höhe.

Hohlspitzgeschoss (HP)

Geschoss mit Hohlraum in der Spitze, das im Ziel stark aufpilzt.

Holster

Trage- und Sicherungsvorrichtung für Kurzwaffen.

Hülse

Die Patronenhülse nimmt Treibladung, Zündhütchen und Geschoss auf und dichtet das Patronenlager beim Schuss ab.

Hülsentrimmer

Werkzeug, das die Hülsenlänge auf Maß kürzt.

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I1 Begriffe

IPSC

International Practical Shooting Confederation – dynamische Schießsportdisziplin, die Präzision, Schnelligkeit und Bewegung kombiniert.

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J9 Begriffe

Jagdbezirk

Rechtlich abgegrenzte Jagdfläche, als Eigen- oder gemeinschaftlicher Jagdbezirk.

Siehe auchJagdrevier · Jagdpacht

Jagdmesser

Messer für jagdliche Arbeiten wie Aufbrechen und Zerwirken.

Jagdnicker

Klassisches, kurzes Jagdmesser für Ansitz und Aufbruch.

Jagdpacht

Die Anpachtung des Jagdausübungsrechts in einem Jagdbezirk.

Siehe auchJagdbezirk

Jagdrevier

Die räumlich abgegrenzte Fläche, auf der die Jagd ausgeübt wird.

Jagdschein

Behördliche Erlaubnis zur Jagdausübung. Er gilt waffenrechtlich als Bedürfnisnachweis für Jagdwaffen.

Jagdwaffe

Für die Jagd geeignete und zugelassene Waffe, meist Büchse, Flinte oder kombinierte Waffe.

Jagdzeit

Der gesetzlich zugelassene Zeitraum für die Bejagung einer Wildart.

Siehe auchSchonzeit

Joule

Einheit der Energie. Der Grenzwert von 7,5 Joule trennt in Deutschland freie von erlaubnispflichtigen Luftdruckwaffen.

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K72 Begriffe

Kahlwild

Weibliches Rotwild und Kälber (geweihloses Rotwild).

Siehe auchRotwild · Alttier

Kaliber

Maß für den Innendurchmesser des Laufs bzw. die Munitionsbezeichnung, metrisch oder in Zoll – etwa .308 Winchester, 9 mm Luger oder 12/70.

Kaliber .17 HMR

.17 Hornady Magnum Rimfire. Rasantes Randfeuer-Kleinkaliber für die Raubwild- und Varmintjagd auf kurze Distanz.

Kaliber .22 Hornet

Kleines Zentralfeuer-Büchsenkaliber für die Raubwildjagd, rückstoßarm und präzise.

Kaliber .22 lfB

Verbreitetes Randfeuer-Kleinkaliber (5,6 mm), auch .22 LR. Günstig und rückstoßarm.

Kaliber .22 WMR

.22 Winchester Magnum Rimfire. Stärkeres Randfeuerkaliber als die .22 lfB, für Raubwild geeignet.

Kaliber .222 Remington

Präzises Zentralfeuerkaliber, klassisch für Raubwild und den Präzisionssport.

Kaliber .223 Remington

Weit verbreitetes Büchsenkaliber für Raubwild, Sport und Varmint. Ziviles Pendant zur 5,56×45.

Kaliber .243 Winchester

Vielseitiges, rasantes Kaliber für Rehwild und Raubwild sowie den Weitschuss.

Kaliber .270 Winchester

Rasantes Allround-Jagdkaliber, abgeleitet von der .30-06.

Kaliber .30-06 Springfield

Traditionsreiches Allround-Jagdkaliber mit breitem Laborierungsangebot.

Kaliber .30-30 Winchester

Klassisches Unterhebel-Kaliber, traditionell für die Jagd im dichten Bestand.

Kaliber .300 Win Mag

Magnum-Kaliber für den Weitschuss und starkes Schalenwild.

Kaliber .308 Winchester

Sehr verbreitetes Büchsenkaliber für Jagd und Präzisionssport. Ziviles Pendant zur 7,62×51.

Kaliber .338 Lapua Magnum

Leistungsstarkes Long-Range-Kaliber mit hoher Reichweite.

Kaliber .357 Magnum

Kräftiges Revolverkaliber, eine verlängerte .38 Special.

Kaliber .357 SIG

Pistolenkaliber mit Flaschenhalshülse, abgeleitet von der .40 S&W.

Kaliber .375 H&H Magnum

Klassisches Großwildkaliber mit Gürtelhülse.

Kaliber .38 Special

Klassisches, rückstoßarmes Revolverkaliber für Sport und Ausbildung.

Kaliber .380 ACP

Kompaktes Pistolenkaliber, auch 9 mm kurz oder 9×17 genannt.

Kaliber .40 S&W

Pistolenkaliber, das eine Mittelstellung zwischen 9 mm und .45 ACP einnimmt.

Kaliber .410

Kleinstes gängiges Schrotkaliber, entspricht etwa Kaliber 36.

Kaliber .44 Magnum

Großes, leistungsstarkes Revolverkaliber für Jagd und Sport.

Kaliber .44 Special

Rückstoßärmeres Schwesterkaliber der .44 Magnum.

Kaliber .45 ACP

Großkalibriges Pistolenkaliber (11,43 mm) mit hoher Mannstoppwirkung, klassisch für die 1911.

Kaliber .45 Colt

Traditionsreiches Revolverkaliber, auch .45 Long Colt.

Kaliber .50 AE

Sehr kräftiges Pistolenkaliber (.50 Action Express), bekannt aus der Desert Eagle.

Kaliber .500 S&W Magnum

Sehr leistungsstarkes Revolverkaliber für die Großwildjagd.

Kaliber 10 mm Auto

Leistungsstarkes Pistolenkaliber mit hoher Energie.

Kaliber 12/70

Gängiges Flintenkaliber. Die 12 ist die Kaliberzahl, die 70 die Hülsenlänge in Millimetern.

Kaliber 16/70

Flintenkaliber mit 16er Kaliberzahl und 70-mm-Hülse.

Kaliber 20/70

Kleineres, rückstoßärmeres Flintenkaliber.

Kaliber 5,56×45 NATO

Militärisches Standardkaliber, technisch eng verwandt mit der .223 Remington.

Kaliber 6,5 Creedmoor

Modernes Kaliber für Long Range und Jagd, bekannt für flache Flugbahn und Präzision.

Kaliber 6,5×55

Skandinavisches Büchsenkaliber (6,5×55 SE) mit gutem Ruf für Präzision und Jagd auf Schalenwild.

Kaliber 7 mm Rem Mag

Magnum-Jagdkaliber für den Weitschuss auf mittleres bis starkes Schalenwild.

Kaliber 7,62×51 NATO

Militärisches Kaliber, technisch eng verwandt mit der .308 Winchester.

Kaliber 7,65 Browning

Kleines Pistolenkaliber, auch .32 ACP (7,65×17).

Kaliber 7×57

Klassisches Mauser-Jagdkaliber mit moderatem Rückstoß und guter Wirkung.

Kaliber 7×64

Beliebtes europäisches Allround-Jagdkaliber für Schalenwild.

Kaliber 7×65 R

Randversion des 7×64 für Kipplauf- und kombinierte Waffen.

Kaliber 8×57 IRS

Randversion des 8×57 IS für Kipplauf- und kombinierte Waffen.

Kaliber 8×57 IS

Klassisches deutsches 8-mm-Kaliber (Bohrung .323), verbreitet in der Jagd.

Kaliber 9 mm Luger

Meistverbreitetes Pistolenkaliber (9×19) für Sport und Selbstverteidigung.

Kaliber 9,3×62

Kräftiges europäisches Jagdkaliber für starkes und wehrhaftes Schalenwild.

Kaliber 9,3×74 R

Randversion für Doppelbüchsen, Bockbüchsflinten und kombinierte Waffen.

Kaliberzahl

Traditionelles Maß für Flintenkaliber: Anzahl gleich großer Bleikugeln vom Laufdurchmesser, die zusammen ein Pfund ergeben.

Kalibriermatrize

Matrize, die die abgefeuerte Hülse wieder auf Maß bringt.

Kaltschuss

Der erste Schuss aus kaltem, sauberem Lauf. Er kann leicht von den Folgeschüssen abweichen.

Siehe auchEinschießen

Kamm

Die aufstellbare Rückenmähne des Keilers.

Siehe auchSchild · Keiler

Kammer

Der Verschlussteil eines Repetierers. Der Kammerstängel dient dem Repetieren und dem Ver- und Entriegeln von Hand.

Kammerfanghebel

Hebel, der die Kammer beim Repetieren im System hält.

Siehe auchKammer

Kammerschuss

Schuss in den Brustkorb (Kammer) mit Herz-Lungen-Treffer.

Siehe auchBlattschuss

Keiler

Männliches Schwarzwild mit ausgeprägten Waffen (Hauern).

Siehe auchSchwarzwild · Gewaff

Kessel

Die Ruhemulde des Schwarzwilds.

Siehe auchEinstand · Schwarzwild

Kimme und Korn

Die klassische offene Visierung. Das Korn sitzt vorn an der Mündung, die Kimme hinten.

Kipplaufwaffe

Waffe, deren Lauf zum Laden nach unten abgeklappt wird – typisch für Flinten und Kipplaufbüchsen.

Siehe auchFlinte

Kirrung

Futterstelle zum Anlocken von Wild, vor allem Schwarzwild.

Kitz

Jungtier des Rehwilds.

Siehe auchRehwild · Ricke

Klappmesser

Messer mit einklappbarer Klinge, kompakt und alltagstauglich.

Klappschaft

Verstellbarer oder klappbarer Schaft für Transport und Anpassung.

Kleiner Waffenschein

Erlaubnis zum Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen mit PTB-Zulassung. Er berechtigt nicht zum Führen scharfer Waffen.

Kleinkaliber (KK)

Sammelbegriff für kleine Kaliber, vor allem .22 lfB im Randfeuer.

Klick-Wert

Der Verstellwert pro Rastung am Zielfernrohrturm, meist in MOA oder Mil.

Klingenstahl

Der Stahl, aus dem die Klinge gefertigt ist; bestimmt Härte und Schnitthaltigkeit.

Kompensator

Mündungsvorrichtung, die den Hochschlag der Waffe reduziert.

Kriegswaffe

Waffe im Sinne des Kriegswaffenkontrollgesetzes; für Private grundsätzlich verboten.

Krone

Die endständige Verzweigung der Geweihstange bei starken Hirschen.

Siehe auchStange · Ende

Krucke

Die Hörner von Gams- und Muffelwild (bleibend, aus Horn).

Siehe auchGamswild · Muffelwild

Kupfergeschoss

Bleifreies Vollkupfer- oder Kupfer-Deformationsgeschoss mit hoher Restmasse.

Kurzwaffe

Waffe mit kurzer Lauf- und Gesamtlänge, also Pistole oder Revolver.

Kurzwaffenvisierung

Offene Visierung an Kurzwaffen aus Kimme und Korn, oft mit Leuchtpunkten.

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L20 Begriffe

Laborierung

Konkrete Zusammenstellung einer Patrone aus Geschoss, Pulver und Ladung.

Siehe auchWiederladen · Patrone

Ladedaten

Von Herstellern veröffentlichte, geprüfte Rezepte für sichere Laborierungen.

Ladehemmung

Eine Störung im Lade- oder Schussablauf, etwa eine Zuführstörung oder ein Hülsenklemmer.

Ladehilfe

Werkzeug zum leichteren Befüllen von Magazinen.

Langwaffe

Waffe mit langem Lauf und großer Gesamtlänge, also Büchse oder Flinte.

Laserpatrone

Im Patronenformat gebaute Trainingshilfe, die beim Schlagbolzenschlag einen Laserpunkt abgibt.

Siehe auchTrockentraining

Lauf

Das Rohr, durch das das Geschoss beschleunigt wird. Er ist entweder glatt (Flinte) oder gezogen (Büchse).

Läufe

Jägersprachlich die Beine des Schalenwilds.

Siehe auchSchalen · Trittsiegel

Laufgewinde

Gewinde an der Mündung zur Aufnahme von Schalldämpfer oder Mündungsbremse.

Laufreinigung

Das Entfernen von Pulver- und Tombakrückständen aus dem Lauf.

Laufseele

Der Innenraum des Laufs mit Feldern und Zügen.

Siehe auchFeld und Züge · Lauf

Lauscher

Jägersprachlich die Ohren des Schalenwilds.

Siehe auchSchalenwild

Letzter Bissen

Ein dem erlegten Wild ins Äser gelegter Zweig als Zeichen der Achtung.

Leuchtabsehen

Ein beleuchtetes Absehen im Zielfernrohr, das bei schlechten Lichtverhältnissen die Zielaufnahme erleichtert.

Licht(er)

Jägersprachlich die Augen des Wilds.

Siehe auchSchalenwild

Long Range

Präzisionsschießen auf große Distanzen mit entsprechend leistungsfähiger Optik.

Losung

Der Kot des Wilds, wichtig zum Ansprechen und für die Revierkenntnis.

Luftdruckwaffe

Waffe, die Geschosse durch komprimierte Luft oder Gas beschleunigt – per Federdruck, Pressluft (PCP) oder CO2. Modelle bis 7,5 Joule mit dem Zeichen F im Fünfeck sind frei ab 18 Jahren.

Lunte

Jägersprachlich der Schwanz des Fuchses.

Siehe auchFuchs · Standarte

Luntenschloss

Frühes Zündsystem mit glimmender Lunte.

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M21 Begriffe

Magazin

Behälter, der Patronen bevorratet und der Waffe zuführt, fest verbaut oder als Wechselmagazin.

Magazinbeschränkung

Gesetzliche Begrenzung der zulässigen Magazinkapazität für bestimmte halbautomatische Waffen.

Magazinverlängerung

Zubehör zur Erhöhung der Magazinkapazität.

Malbaum

Baum, an dem sich Wild nach dem Suhlen reibt und Spuren hinterlässt.

Siehe auchSuhle

Manövermunition

Munition mit Manöverpatronen, meist in Verbindung mit einem Manövergerät.

Siehe auchPlatzpatrone

Masseverschluss

Unverriegelter Verschluss, der allein durch seine Masse und Federkraft gehalten wird; bei schwächeren Pistolenkalibern.

Siehe auchRückstoßlader

Matchlauf

Hochpräzise gefertigter Lauf für den Präzisionsschuss.

Siehe auchPräzision · Lauf

Matrize

Werkzeug (Die) in der Presse zum Kalibrieren der Hülse und Setzen des Geschosses.

Mil-Dot-Absehen

Absehen mit Punkten im Milliradian-Abstand zum Schätzen von Entfernung und Vorhalt.

Mini-Red-Dot

Kleines, offenes Leuchtpunktvisier zur Montage auf Kurzwaffen oder als Zweitvisier.

Mittelrohr

Der Rohrkörper (Tubus) des Zielfernrohrs, meist mit 1 Zoll, 30 mm oder 34 mm Durchmesser.

MOA

Minute of Angle (Winkelminute), ein Maß für Präzision und Verstellung am Zielfernrohr. 1 MOA entspricht etwa 2,9 cm auf 100 Meter.

Montage

Verbindung zwischen Optik und Waffe – Ringe oder Blocks als Fest- oder Schnellspannmontage auf Prismen-, Weaver- oder Picatinny-Schiene.

MRAD (Mil)

Milliradian, ein Winkelmaß für Verstellung und Entfernungsschätzung. 0,1 Mil entsprechen etwa 1 cm auf 100 Meter.

Muffelwild

Das Wildschaf. Männlich Widder, weiblich Schaf.

Siehe auchKrucke

Mündung

Das vordere Ende des Laufs, an dem das Geschoss austritt.

Mündungsbremse

Aufsatz, der Pulvergase seitlich ableitet und so den Rückstoß mindert.

Mündungsenergie (E0)

Bewegungsenergie des Geschosses an der Mündung, in Joule. Sie ist ein Maß für die Wirkung.

Mündungsfeuer

Der sichtbare Feuerschein durch verbrennende Pulvergase an der Mündung.

Siehe auchMündung · Treibladung

Mündungsgeschwindigkeit (V0)

Die Geschwindigkeit des Geschosses an der Mündung, meist in Metern pro Sekunde.

Munitionserwerbsschein

Erlaubnis zum Erwerb von Munition, sofern dieser nicht bereits über einen Eintrag in der Waffenbesitzkarte abgedeckt ist.

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N5 Begriffe

Nachsuche

Die Suche nach beschossenem, aber nicht sofort verendetem Wild, meist mit einem ausgebildeten Schweißhund.

Siehe auchSchweiß · Schweißhund

Nachtsichttechnik

Geräte zur Zielerfassung bei Dunkelheit, etwa Restlichtverstärker und Wärmebildgeräte. Ihr Einsatz ist rechtlich stark reglementiert.

Nationales Waffenregister (NWR)

Zentrales elektronisches Register aller erlaubnispflichtigen Waffen und ihrer Besitzer in Deutschland.

Niederwild

Jagdlich das dem niederen Jagdrecht zugeordnete Wild wie Reh, Hase, Fasan und Ente.

Siehe auchHochwild

Nitrocellulosepulver

Modernes, rauchschwaches Treibladungspulver (im Gegensatz zum Schwarzpulver).

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O3 Begriffe

Objektiv

Die vordere Linse des Zielfernrohrs. Ihr Durchmesser in Millimetern beeinflusst Lichtstärke und Dämmerungsverhalten.

Okular

Die augenseitige Linsengruppe einer Optik.

Ordonnanzwaffe

Eine ehemalige oder aktuelle militärische Dienstwaffe. Für sie gibt es eigene Sportdisziplinen.

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P20 Begriffe

Parallaxe

Das scheinbare Wandern des Absehens gegenüber dem Ziel bei Augenbewegungen. Ein Parallaxeausgleich korrigiert diesen Effekt.

Patrone

Die komplette Munitionseinheit aus Hülse, Treibladung, Zündhütchen und Geschoss.

Patronenlager

Der hintere, an die Patrone angepasste Teil des Laufs, in dem die Patrone beim Schuss sitzt.

Siehe auchLauf · Patrone

Perkussionsschloss

Zündsystem älterer Vorderlader mit Zündhütchen auf einem Piston.

Persönliche Eignung

Gesundheitliche und charakterliche Eignung als Voraussetzung für waffenrechtliche Erlaubnisse.

Perücke

Krankhaft wucherndes, nicht verfegtes Geweih.

Siehe auchGeweih · Bast

Picatinny-Schiene

Genormte Montageschiene (MIL-STD-1913) für Optiken und Zubehör.

Pirsch

Die sich anschleichende Jagdart zu Fuß.

Pirschzeichen

Spuren am Anschuss (Schweiß, Haare, Knochen), die den Treffer beurteilen lassen.

Siehe auchAnschuss · Schweiß

Pistole

Kurzwaffe mit feststehendem Patronenlager im Lauf, meist als Selbstlader mit Magazin im Griffstück.

Pistolengriff

Ergonomischer Griff an Waffe oder Schaft für bessere Kontrolle.

Siehe auchSchaft · Griffstück

Plätzen

Das Aufscharren des Bodens durch den Rehbock beim Markieren.

Siehe auchRehbock · Fegen

Platzpatrone

Manöver- oder Knallpatrone ohne Geschoss, u. a. für Ausbildung und Signalgebung.

Polygonlauf

Lauf mit polygonalem statt kantigem Zugprofil; gilt als leicht zu reinigen.

Präzision

Die Fähigkeit einer Waffen- und Munitionskombination, Treffer eng beieinander zu platzieren. Sie wird über den Streukreis beschrieben.

Prismenschiene (11 mm)

Schwalbenschwanzförmige Montageschiene, oft an KK-Waffen und Luftgewehren.

PTB-Zulassung

Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, erkennbar am PTB-Zeichen, u. a. für Schreckschusswaffen.

Pufferpatrone

Übungs- oder Pufferpatrone ohne Ladung, die den Schlagbolzen beim Abschlagen schont.

Pulvermaß

Dosiergerät, das eine eingestellte Pulvermenge abgibt.

Pulverwaage

Präzisionswaage zum Abwiegen der Treibladung.

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R29 Begriffe

Radschloss

Historisches Zündsystem mit gefedertem Reibrad.

Randfeuer

Zündungsart, bei der der Zündsatz im Hülsenrand sitzt, etwa beim Kaliber .22 lfB. Randfeuerpatronen sind nicht wiederladbar.

Randhülse

Patronenhülse mit überstehendem Rand (R-Kaliber), typisch für Kipplauf- und kombinierte Waffen.

Randlose Hülse

Hülse ohne überstehenden Rand, mit Ausziehrille; Standard für Repetierer und Selbstlader.

Siehe auchAuszieher

Ranz

Die Paarungszeit von Fuchs und Marder.

Siehe auchFuchs · Brunft

Rasanz

Jägersprachlich die Flachheit der Geschossbahn. Rasante Kaliber erlauben große Zielentfernungen ohne starke Haltepunktkorrektur.

Siehe auchGeschossabfall · GEE

Raubwild

Dem Jagdrecht unterliegende Beutegreifer wie Fuchs, Marder und Dachs.

Siehe auchRaubzeug

Raubzeug

Nicht dem Jagdrecht unterliegende, jagdschädliche Tiere.

Siehe auchRaubwild

Rausche

Die Paarungszeit des Schwarzwilds.

Siehe auchSchwarzwild · Brunft

Regelbedürfnis

Ein gesetzlich anerkanntes Bedürfnis, etwa bei Jägern und Sportschützen.

Rehbock

Männliches Rehwild mit Gehörn.

Siehe auchRehwild · Gehörn

Rehwild

Unsere häufigste Schalenwildart. Männlich Rehbock, weiblich Ricke, Jungtier Kitz.

Siehe auchRehbock · Ricke

Repetierbüchse

Mehrlader, bei dem der Verschluss von Hand betätigt wird, klassisch über einen Zylinderverschluss.

Restenergie

Die nach dem Flug verbleibende Energie des Geschosses am Ziel.

Siehe auchAuftreffenergie

Restlichtverstärker

Nachtsichtgerät, das vorhandenes Restlicht elektronisch verstärkt.

Reviereinrichtung

Jagdliche Anlagen wie Hochsitze, Kanzeln und Kirrungen im Revier.

Revolver

Kurzwaffe mit einer drehbaren Trommel, die zugleich die Patronenlager bildet.

Ricke

Weibliches Rehwild.

Siehe auchRehwild · Kitz

Ringzahl

Die getroffene Ringwertung auf der Zielscheibe.

Siehe auchZielscheibe · Teiler

Rockwellhärte (HRC)

Maß für die Härte eines Klingenstahls; höhere Werte bedeuten mehr Schnitthaltigkeit, aber sprödere Klingen.

Röhre

Der Eingang bzw. Gang eines Baus.

Siehe auchBau

Röhren

Der brunftige Ruf des Rothirsches.

Siehe auchBrunft · Hirsch

Rose

Der wulstige Ansatz der Geweihstange über dem Rosenstock.

Siehe auchRosenstock · Stange

Rosenstock

Der knöcherne Auswuchs am Schädel, auf dem das Geweih gebildet wird.

Siehe auchGeweih · Rose

Rotpunktvisier

Optisches Visier, das einen Leuchtpunkt einspiegelt – ohne Vergrößerung und mit sehr schneller Zielaufnahme. Auch Reflexvisier genannt.

Rotte

Familienverband des Schwarzwilds.

Siehe auchBache · Schwarzwild

Rotwild

Unsere größte heimische Hirschart. Männlich Hirsch, weiblich Tier, Jungtier Kalb.

Siehe auchHirsch · Kahlwild

Rückstoß

Die durch den Schuss erzeugte Rückwärtskraft, die auf Waffe und Schützen wirkt.

Rückstoßlader

Selbstladeprinzip, bei dem der Rückstoß den Verschluss betätigt.

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S69 Begriffe

Sachkunde

Nachweis waffenrechtlicher Kenntnisse zu Recht, Handhabung und Munition. Sie ist Voraussetzung für viele Erlaubnisse.

Sasse

Die flache Bodenmulde, in der der Hase ruht.

Siehe auchHase

Schaft

Das Halte- und Trageteil der Waffe mit Hinter- und Vorderschaft, aus Holz, Kunststoff oder Laminat.

Schaftbacke

Erhöhte Auflage am Schaft für die richtige Augenlage hinter der Optik.

Siehe auchSchaft

Schaftkappe

Abschluss des Hinterschaftes, oft als Gummikappe zur Rückstoßdämpfung.

Siehe auchRückstoß · Schaft

Schalen

Die Klauen des Schalenwilds.

Siehe auchLäufe · Schalenwild

Schalenwild

Sammelbegriff für Wild mit Schalen (Klauen): Rot-, Reh-, Dam-, Schwarz-, Muffel-, Gams- und Steinwild.

Siehe auchWildbret

Schalldämpfer

Mündungsvorrichtung zur Reduzierung des Mündungsknalls. In Deutschland erlaubnispflichtig, für Jäger unter Voraussetzungen eintragbar.

Schaufel

Das flächige Geweihende beim Damwild.

Siehe auchDamwild · Schaufler

Schaufler

Männliches Damwild mit ausgeprägtem Schaufelgeweih.

Siehe auchDamwild

Scheitelpunkt

Der höchste Punkt der Geschossbahn zwischen Mündung und Ziel.

Siehe auchGeschossbahn

Schiebesicherung

Quer oder längs verschiebbare Sicherung, häufig bei Flinten und Selbstladern.

Siehe auchSicherung

Schießhandschuh

Handschuh für besseren Halt und Schutz beim Schießen.

Siehe auchAnschlag

Schießstätte

Eine behördlich erlaubte Anlage zum Schießen (§27 WaffG).

Schild

Die verstärkte Schulterpartie des Keilers.

Siehe auchKeiler · Kamm

Schlagbolzen

Bauteil, das beim Auslösen auf das Zündhütchen schlägt und so die Patrone zündet.

Siehe auchZündhütchen

Schlagbolzenfeder

Feder, die den Schlagbolzen antreibt.

Siehe auchSchlagbolzen

Schleifwinkel

Der Winkel, in dem die Schneide geschliffen wird; beeinflusst Schärfe und Standzeit.

Schlitten

Das oben liegende, beweglich gelagerte Verschlussteil einer Pistole.

Schlittenfang

Hebel, der den Schlitten der Pistole nach dem letzten Schuss offen hält.

Schmalreh

Ein einjähriges, noch nicht gesetztes weibliches Rehwild.

Siehe auchRehwild

Schmaltier

Ein noch nicht führendes, einjähriges weibliches Stück Rotwild.

Siehe auchAlttier

Schnallen

Das Loslassen (Freigeben) des Hundes zur Arbeit.

Siehe auchNachsuche

Schonzeit

Der gesetzlich festgelegte Zeitraum, in dem eine Wildart nicht bejagt werden darf.

Siehe auchJagdzeit · Abschussplan

Schrecken

Der warnende Bell-Laut des Rehwilds.

Siehe auchRehwild

Schreckschusswaffe

Waffe für Knall-, Reizstoff- und Signalmunition mit PTB-Zulassung. Das Führen ist nur mit kleinem Waffenschein erlaubt.

Schrot

Viele kleine Kugeln als Ladung für Flinten, die als Schrotgarbe das Ziel treffen.

Schrotgarbe

Die sich beim Flintenschuss auffächernde Schrotwolke.

Schwarte

Jägersprachlich die Haut des Schwarzwilds.

Siehe auchDecke · Schwarzwild

Schwarzpulver

Klassisches Treibmittel für Vorderlader, erlaubnisrechtlich geregelt.

Schwarzwild

Das Wildschwein. Männlich Keiler, weiblich Bache, Jungtier Frischling.

Schweiß

Jägersprachlich die Bezeichnung für das Blut des Wildes.

Siehe auchNachsuche

Schweißhund

Für die Nachsuche ausgebildeter Jagdhund.

Siehe auchNachsuche · Schweiß

Schwenkmontage

Montage, die das Zielfernrohr seitlich wegschwenken lässt, um die offene Visierung zu nutzen.

Schwinge

Jägersprachlich der Flügel des Federwilds.

Siehe auchFederwild · Stoß

Sehfeld

Der durch die Optik überblickbare Bereich, meist als Breite in Metern auf 100 Meter angegeben.

Seitenverstellung

Turm am Zielfernrohr zur seitlichen Korrektur der Treffpunktlage.

Selbstladeflinte

Flinte mit Selbstladefunktion, die nach jedem Schuss automatisch nachlädt.

Setzmatrize

Matrize, die das Geschoss auf die gewünschte Tiefe in die Hülse setzt.

Sicherung

Vorrichtung an der Waffe, die ein ungewolltes Auslösen des Schusses verhindert.

Signalgeber

Kompaktes Gerät zum Abschießen von Signalpatronen, oft im Outdoor-Bereich.

Signalpatrone

Pyrotechnische Patrone für Signal- und Leuchtzwecke, aus Signalwaffen verschossen.

Silhouettenschießen

Disziplin, bei der Metallsilhouetten auf verschiedene Entfernungen umgeschossen werden.

Siehe auchDisziplin

Single/Double Action

Abzugssysteme bei Kurzwaffen. Single Action (SA) löst nur aus, das Spannen erfolgt separat. Double Action (DA) spannt und löst in einem Abzugszug.

Siehe auchRevolver · Pistole · Abzug

Skeet

Wurfscheibendisziplin mit seitlich kreuzenden Zielen.

Siehe auchTrap · Wurfscheibe

Spektiv

Einäugiges Beobachtungsfernrohr mit hoher Vergrößerung, unter anderem zum Anzeigen der Treffer.

Spiegel

Der helle Fellfleck am Hinterteil des Rehwilds.

Siehe auchWedel · Rehwild

Spießer

Junger Hirsch oder Rehbock mit unverzweigten Spießen.

Siehe auchGeweih · Rehbock

Sportordnung

Regelwerk eines anerkannten Schießsportverbands. Es definiert Disziplinen und begründet das Bedürfnis von Sportschützen.

Sprosse

Ein vom Stangenverlauf abzweigendes Geweihende.

Siehe auchEnde · Stange

Spur

Die Trittfolge von Niederwild und Raubwild.

Siehe auchFährte · Geläuf

Spurlaut

Das Lautgeben des Hundes auf der Spur.

Siehe auchStandlaut · Bracke

Standardpistole

Sportdisziplin mit Kleinkaliberpistole und festen Zeitvorgaben.

Standarte

Weitere jägersprachliche Bezeichnung für den Fuchsschwanz.

Siehe auchLunte · Fuchs

Standaufsicht

Die für die Sicherheit auf dem Schießstand verantwortliche Person.

Siehe auchSportordnung

Ständer

Jägersprachlich die Beine des Federwilds.

Siehe auchFederwild · Geläuf

Standlaut

Das anhaltende Verbellen von gestelltem Wild durch den Hund.

Siehe auchSpurlaut

Stange

Der Hauptträger des Geweihs, an dem die Enden sitzen.

Siehe auchEnde · Sprosse

Stecher

Abzugsmechanik, die das Abzugsgewicht stark reduziert, als Rückstecher oder Druckpunktstecher.

Siehe auchAbzug · Direktabzug

Steel Challenge

Dynamische Disziplin, bei der Stahlziele auf Zeit beschossen werden.

Siehe auchIPSC

Steinschloss

Historisches Zündsystem, bei dem ein Feuerstein Funken erzeugt.

Steinwild

Der Steinbock, hochalpine Wildart.

Siehe auchGamswild

Stöberhund

Jagdhund, der Wild in Dickungen sucht und hochmacht.

Siehe auchVorstehhund · Bracke

Stoß

Jägersprachlich der Schwanz (die Steuerfedern) des Federwilds.

Siehe auchSchwinge

Strecke

Die Gesamtheit des auf einer Jagd erlegten Wilds; das Streckelegen ehrt die Beute.

Siehe auchErlegerbruch · Verblasen

Streukreis

Der Kreis, der eine Trefferlage umschließt. Er ist das gängige Maß für die Präzision.

Siehe auchPräzision

Suhle

Die Schlammstelle, in der sich vor allem Schwarzwild wälzt.

Siehe auchSchwarzwild · Malbaum

Suhler Einhakmontage

Klassische, sehr präzise deutsche Einhakmontage.

Systemhülse

Der Grundkörper einer Büchse, der Lauf und Verschluss aufnimmt.

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T15 Begriffe

Teiler

Präzisionsmaß beim Scheibenschießen: der Abstand des Schusses zum Scheibenmittelpunkt.

Siehe auchStreukreis · Zielscheibe

Teilmantelgeschoss (TMG)

Geschoss mit freiliegender Bleispitze, das im Ziel deformiert. Klassisches Jagdgeschoss.

Tombak

Kupfer-Zink-Legierung, aus der Geschossmäntel gefertigt werden.

Siehe auchGeschossmantel

Träger

Jägersprachlich der Hals des Schalenwilds.

Siehe auchHaupt

Trageriemen

Riemen zum Tragen einer Langwaffe, der zugleich als Schießhilfe dienen kann.

Transmission

Die Lichtdurchlässigkeit einer Optik in Prozent; höhere Werte bedeuten ein helleres Bild.

Transport (waffenrechtlich)

Beim Transport müssen Waffen nicht schuss- und nicht zugriffsbereit sein, also getrennt von der Munition und gesichert verstaut. Das Führen geht rechtlich darüber hinaus.

Siehe auchWaffenschein · Führen

Trap

Wurfscheibendisziplin mit von vorn wegfliegenden Zielen.

Siehe auchSkeet · Wurfscheibe

Treibladung

Das Pulver in der Patrone, dessen kontrollierter Abbrand das Geschoss beschleunigt. Auch Treibladungspulver genannt.

Siehe auchPatrone · Wiederladen · Gasdruck

Trichinenprobe

Vorgeschriebene Untersuchung von Schwarzwild und weiterem Wild auf Trichinen.

Trittsiegel

Der einzelne Abdruck eines Laufs im Boden.

Siehe auchFährte · Schalen

Trockentraining

Übung des Anschlags und Abzugs ohne scharfe Munition, oft mit Laserpatrone.

Siehe auchLaserpatrone · Anschlag

Trommel

Der drehbare, mehrere Patronenlager tragende Teil eines Revolvers.

Trommelspalt

Der Spalt zwischen Trommel und Lauf beim Revolver, aus dem Gase austreten.

Siehe auchTrommel · Revolver

Trophäe

Der als Jagderinnerung aufbewahrte Teil des Wilds, meist Geweih, Gehörn oder Gewaff.

Siehe auchGeweih · Grandeln · Gewaff
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U6 Begriffe

Überlassen

Das Übergeben einer Waffe an eine andere Person; nur an Berechtigte zulässig.

Siehe auchErwerb · Besitz

Überläufer

Ein einjähriges Stück Schwarzwild.

Siehe auchFrischling

Überschall

Geschossgeschwindigkeit oberhalb der Schallgeschwindigkeit; erzeugt einen Überschallknall.

Siehe auchUnterschall

Unbrauchbarmachen

Das dauerhafte, geprüfte Schießunfähigmachen einer Waffe (Deaktivierung).

Siehe auchDekowaffe · Blockiersystem

Unterhebelrepetierer

Repetierer, bei dem ein Unterhebel den Verschluss betätigt. International als Lever-Action bekannt.

Unterschall

Geschossgeschwindigkeit unterhalb der Schallgeschwindigkeit; besonders leise, oft mit Schalldämpfer kombiniert.

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V20 Begriffe

Verblasen

Das Blasen der Jagdsignale, u. a. zu Ehren des erlegten Wilds.

Siehe auchStrecke

Verbotene Waffen

Gegenstände nach Anlage 2 WaffG, deren Umgang generell untersagt ist.

Siehe auchAnscheinswaffe · Kriegswaffe

Verfegen

Das vollständige Reinigen und Färben des Geweihs nach dem Fegen.

Siehe auchFegen

Vergrößerung

Der Faktor, um den ein Zielfernrohr das Bild vergrößert, angegeben etwa als 3-12×56.

Vergütung

Dünne Linsenbeschichtung, die Reflexe mindert und die Transmission erhöht.

Verlorenbringen

Das Auffinden und Bringen von nicht sofort gefundenem Wild durch den Hund.

Siehe auchApportieren · Nachsuche

Verschluss

Bauteil, das das Patronenlager nach hinten verschließt und Zündung sowie Hülsenauszug ermöglicht, etwa als Zylinder- oder Kammerverschluss.

Siehe auchKammer · Patronenlager

Verschlussfang

Vorrichtung, die den Verschluss bei leerem Magazin offen hält.

Siehe auchSchlitten · Magazin

Verschlussträger

Bewegliche Baugruppe eines Selbstladers, die den Verschluss trägt und steuert.

Visierung

Die Gesamtheit der Zielhilfen einer Waffe – von der offenen Visierung über den Diopter bis zu Zielfernrohr und Rotpunktvisier.

Vollmantel-Rundkopf

Vollmantelgeschoss mit runder Spitze, gängig bei Pistolenübungsmunition.

Vollmantelgeschoss (FMJ)

Geschoss mit durchgehendem Mantel, das kaum deformiert. Im Sport und Training üblich, für die Jagd auf Schalenwild in der Regel unzulässig.

Vorderlader

Über die Mündung geladene Waffe mit Schwarzpulver. Sie hat eigene Sportdisziplinen.

Vorderschaft

Der vordere Teil des Schaftes unter dem Lauf.

Siehe auchSchaft · Hinterschaft

Vorderschaftrepetierer

Repetierer, bei dem der Vorderschaft zum Laden vor- und zurückbewegt wird. International als Pump-Action bekannt.

Voreintrag

Die vor dem Erwerb erteilte Eintragung einer erlaubten Waffe in die Waffenbesitzkarte.

Vorhaltemaß

Der Vorhalt vor ein bewegtes Ziel, damit Geschoss und Ziel zusammentreffen.

Siehe auchSchrot · Wurfscheibe

Vorholfeder

Feder, die den Schlitten einer Selbstladepistole wieder nach vorn führt.

Siehe auchSchlitten

Vorsatzgerät

Nachtsicht- oder Wärmebildmodul, das vor ein vorhandenes Zielfernrohr gesetzt wird.

Vorstehhund

Jagdhund, der Wild anzeigt, indem er davor verharrt (vorsteht).

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W31 Begriffe

Waffenbehörde

Die für waffenrechtliche Erlaubnisse zuständige Behörde, meist bei der Kreisverwaltung.

Waffenbesitzkarte (WBK)

Die waffenrechtliche Erlaubnis zum Erwerb und Besitz erlaubnispflichtiger Waffen. Es gibt sie in Grün, Gelb und Rot mit unterschiedlichem Umfang.

Waffengesetz (WaffG)

Das zentrale deutsche Gesetz, das Erwerb, Besitz, Führen und Handel mit Waffen und Munition regelt.

Waffenhandelserlaubnis

Behördliche Erlaubnis nach §21 WaffG zum gewerblichen Handel mit Waffen und Munition.

Waffenöl

Öl zum Schmieren und Schützen von Metallteilen.

Waffenpflege

Reinigung und Konservierung von Waffen zum Werterhalt und für die Funktionssicherheit.

Waffenschein

Erlaubnis zum Führen einer schuss- und zugriffsbereiten Waffe außerhalb der eigenen Wohnung oder des befriedeten Besitztums. Er wird nur sehr restriktiv erteilt.

Waffenschrank

Zertifizierter Sicherheitsschrank zur gesetzeskonformen Aufbewahrung von Waffen und Munition nach EN 1143-1.

Waffenverbotszone

Ein örtlich festgelegter Bereich, in dem das Führen von Waffen und teils Messern untersagt ist.

Siehe auchFühren

Waidgerechtigkeit

Die Gesamtheit der ethischen Regeln und Gebräuche des Jägers.

Siehe auchLetzter Bissen · Hege

Wärmebildgerät

Optik, die Temperaturunterschiede sichtbar macht. Zur Wildbeobachtung geeignet und rechtlich reglementiert.

Warzenverriegelung

Verriegelung der Kammer über Verriegelungswarzen an der Systemhülse.

Weaver-Schiene

Ältere Montageschiene, ähnlich Picatinny, aber mit abweichenden Schlitzmaßen.

Wechsel

Der regelmäßig genutzte Weg des Wilds im Revier.

Siehe auchEinstand · Fährte

Wechsellauf

Austauschbarer Lauf, mit dem eine Waffe in einem anderen Kaliber genutzt werden kann.

Wechselmagazin

Entnehmbares Magazin zum schnellen Nachladen.

Wechselsystem

Austauschbare Lauf- oder Verschlusseinheit, mit der eine Waffe in einem anderen Kaliber genutzt werden kann.

Wedel

Jägersprachlich der Schwanz des Rehwilds.

Siehe auchRehwild · Spiegel

Wetzstahl

Stab zum Ausrichten und Nachschärfen der Schneide.

Wiederladen

Das eigenständige Zusammenstellen von Patronen aus Hülse, Zündhütchen, Pulver und Geschoss. Es ist erlaubnisrechtlich geregelt.

Wiederladepresse

Werkzeugmaschine zum Zusammenbau von Patronen aus den Komponenten.

Wildbret

Das Fleisch des erlegten Wildes.

Siehe auchSchalenwild · Aufbrechen

Wildbretentwertung

Die Beschädigung des Wildbrets durch Geschosswirkung oder falsche Schussplatzierung.

Siehe auchWildbret · Ausschuss

Wildbrethygiene

Der hygienische Umgang mit erlegtem Wild bis zur Verwertung.

Wildfolge

Die Verpflichtung, krankgeschossenes Wild auch über Reviergrenzen hinweg nachzusuchen.

Siehe auchNachsuche

Wildkamera

Fotofalle zur Wildbeobachtung und Revierkontrolle.

Windabkommen

Die seitliche Korrektur des Haltepunkts bei Seitenwind.

Windfang

Jägersprachlich die Nase des Wilds.

Siehe auchÄser

Wundbett

Die Stelle, an der sich krankgeschossenes Wild niedergetan hat.

Siehe auchNachsuche · Anschuss

Wurfscheibe

Tonscheibe als Ziel im Flintenschießen.

Siehe auchTrap · Skeet

Wurftaube

Umgangssprachlich die Wurfscheibe im Flintensport.

Siehe auchWurfscheibe · Trap
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Z14 Begriffe

Zentralfeuer

Zündungsart, bei der das Zündhütchen zentral im Hülsenboden sitzt. Zentralfeuerpatronen sind wiederladbar.

Zerlegegeschoss

Geschoss, das im Ziel gezielt zerfällt und seine Energie schnell abgibt.

Zerwirken

Das fachgerechte Zerlegen des Wildkörpers.

Zielfernrohr

Vergrößernde Zieloptik mit Absehen. Kennwerte sind Vergrößerung und Objektivdurchmesser, etwa 3-12×56.

Zielscheibe

Die Trefferfläche mit Ringen zur Wertung im Präzisionsschießen.

Siehe auchRingzahl · Teiler

Zielstock/Schießstock

Auflagehilfe für den freihändigen Schuss, vor allem auf der Pirsch.

Zubringer

Federgetriebenes Bauteil im Magazin, das die Patronen nach oben schiebt.

Zündhütchen

Das Zündelement der Patrone, das vom Schlagbolzen ausgelöst wird und die Treibladung entzündet.

Zündhütchensetzer

Werkzeug zum Einsetzen des Zündhütchens in die Hülse.

Züngel

Der eigentliche, mit dem Finger betätigte Teil des Abzugs.

Siehe auchAbzug

Zuverlässigkeit (waffenrechtlich)

Persönliche Voraussetzung für Erlaubnisse. Sie entfällt zum Beispiel bei bestimmten Vorstrafen.

Zweibein

Klappbare Stütze zur Auflage der Langwaffe, international als Bipod bekannt. Sie verbessert die Schussstabilität.

Zweite Bildebene (SFP)

Absehen in der zweiten Bildebene: es bleibt bei jeder Vergrößerung gleich groß.

Zylinderverschluss

Geradezug- oder Drehverschluss einer Repetierbüchse mit zylindrischer Kammer.

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